Hunde und Menschen

Indem Sie einen Einblick in die Natur Ihres Tieres gewinnen, können Sie besser verstehen, warum Ihr Tier so reagiert, wie es reagiert. Viele unerwünschte Verhaltensweisen erweisen sich als sehr natürlich für diese Rasse oder Art von Tier. Wenn wir dies verstehen, können wir anders reagieren oder dem Tier ein Bedürfnis erfüllen.

Die Natur des Hundes
Hunde sind generell gerne mit Menschen zusammen. Es gibt einen Grund, warum Hunde und Menschen so gute Kumpel geworden sind. Aber auch für Hunde ist das Leben mit Menschen anders als das Leben in der Wildnis. Und das, obwohl Hunde im Allgemeinen sehr anpassungsfähig sind, das liegt in ihrer Natur. Das liegt in der Natur des Hundes. In der Natur leben Hunde in Rudeln, sie sind immer zusammen, jagen gemeinsam und sorgen füreinander. Sie haben einen klaren Anführer und wenn dieser Anführer nicht mehr da ist oder seinen Job nicht mehr richtig machen kann, muss ein anderer die Führung übernehmen, um das Rudel am Laufen zu halten. In der Natur fressen Hunde rohes Fleisch von Pflanzenfressern (z. B. Kutteln, einschließlich verdauter Pflanzenstoffe) und auch Knochen werden zerkleinert.

Leben mit Menschen
Im Zusammenleben mit dem Menschen müssen viele Hunde z. B. damit umgehen, dass sie allein gelassen werden, weil der Besitzer arbeitet, dass die Zentralheizung die Haut austrocknen kann oder dass der Besitzer kein klarer Führer ist, so dass der Hund diese Führung übernimmt. Manche Besitzer sind so sehr damit beschäftigt, ihrem geliebten Familienmitglied zu gefallen, dass sie ein wenig vergessen, dass ein Hund ein Hund ist und kein Mensch. Und Hunde haben andere Bedürfnisse als Menschen.

Stress
Letztlich kann die Nichterfüllung dieser natürlichen Bedürfnisse eine Menge Stress verursachen. Anhaltender Stress ist ein Krankheitserreger und kann zu Verhaltensproblemen führen.